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Nach welchen Kriterien beurteilt die Kirche die „Erscheinungen“?, Woran
erkennt man ihre Echtheit? Was bedeutet es, wenn eine Erscheinung als echt
anerkannt ist?
Die vorliegende Broschüre behandelt unter dem Titel „Privatoffenbarungen“
vorwiegend Marienerscheinungen der Neuzeit. Sie bietet in verschiedenen
Artikeln eine Gesamtdarstellung des Phänomens, auch unter Einbeziehung
psychologischer und parapsychologischer Überlegungen. Zur Einschätzung des
Phänomens zeigt sie die Kriterien für die Beurteilung der möglichen
„Echtheit“ von Marienerscheinungen auf und analysiert deren Bedeutung im
Gesamt von christlichem Glauben und Theologie. Die sieben
Einzeldarstellungen von Marienerscheinungen machen in ihrer Gesamtheit eine
große Komplexität, ja Ambivalenz sichtbar: Auf der einen Seite steht das
Zeugnis der Seher, ihrer Proponenten und sehr vieler Gläubiger. Manche gut
bezeugte Ereignisse und Umstände um eine angebliche Erscheinung sind kaum
erklärbar. Von einigen Erscheinungsorten gehen starke Glaubensimpulse aus.
Anderseits muss man bei genauerem Hinschauen auf die Geschehnisse doch
totgeschwiegene oder klein geredete Unstimmigkeiten feststellen. Oft ist
auch die theologische Fragwürdigkeit von Botschaften und die Engstirnigkeit
eines Teils ihrer Anhänger nicht zu übersehen.
Behandelte Erscheinungen sind: La Salette, Marpingen, Amsterdam,
Medjugorje, Schio, Kurešček, Manduria, Agnes Ritter.
Bestellung:
Die Werkmappe 95 "Privatoffenbarungen"
ist im
Referat für Weltanschauungsfragen der Erzdiözese
Wien
Stephansplatz 6/2/1/3
1010 Wien
Tel.: +43/1/ 51552/3384
Fax: +43/1/ 51552/2316
zum Preis von 5,50 Euro plus Versandspesen
oder online über das Bestellblatt
zu beziehen.
(Johannes Sinabell)
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