|
Die "Missionsgemeinschaft der Fackelträger - Schloss Klaus" ist in Österreich ein eingetragener, gemeinnütziger, evangelisch-kirchlich anerkannter Verein, der laut Eigendefinition "keine Kirche oder Religionsgesellschaft oder religiöse Bekenntnisgemeinschaft" ist. Vielmehr kommen seine Mitarbeiter und Vereinsmitglieder von Evangelischen Landeskirchen oder Freikirchen und auch aus der Katholischen Kirche.
Schloss KlausSchloss Klaus ist ein internationales christliches Jugendzentrum und Bildungshaus, das sich als "Ort, wo Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen miteinander arbeiten und als Christen zusammenleben", versteht.
Major W. Ian ThomasGründer der "Fackelträger" ist Major W. Ian Thomas. Er war ursprünglich bei den christlichen Pfadfindern. Im Alter von 15 Jahren wollte Thomas Missionsarzt werden. In seinem 100 Seiten umfassenden Buch "The saving life of Christ" (dt. Titel: Christus in euch - Dynamik des Lebens, Telos Taschenbuch) schreibt er von einem Zustand geistiger Erschöpfung, bis er die Bibel entdeckte. Im Zweiten Weltkrieg war Thomas in Deutschland stationiert. 1947 erwarb er Capernwray Hall, ein altes Schloss in England. Ein Jahr später lud er 30 deutsche Studenten dorthin ein, mit ihm drei Monate lang die Bibel zu studieren. Danach kamen im Laufe der Zeit Tausende junge Leute aus allen Teilen Deutschlands. Thomas besuchte viele in ihren Heimatorten und hielt Bibelstunden und Vorträge. Heute gibt es 23 Studienzentren und Freizeitheime weit über Europa hinaus, von den Fidji-Inseln bis Kanada und Neuseeland.
Sitz in ÖsterreichDie Missionsgemeinschaft der Fackelträger hat in Österreich Zentren in Klaus, 4564, Schloss Klaus (Direktor: Lutz Kettwig, Bibelschulleiter: Daniel Schulte) und Schladming, 8970, Tauernhof, Coburgerstraße 50 (Direktor: Hans Peter Royer, Bibelschulleiter: Phil Peters).
Mitgliedschaften und FinanzierungDie Missionsgemeinschaft der Fackelträger ist Mitglied im "Ring Missionarischer Jugendbewegungen" und in der "Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste". Zusammenarbeit besteht mit der "Evangelischen Allianz". Finanziert wird der Verein durch Teilnehmerbeiträge und Spenden eines Freundeskreises.
(Bernhard Dobrowsky)
|