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Damit ist die Diskussion um eine Theologie der religiösen Wege und um deren Erklärungsmodelle eröffnet. Prof. Dr. Armin Kreiner, Fundamentaltheologe an der Ludwig-Maximilians-Universität München, stellt das Modell des "Pluralismus" vor, das sich von den Modellen des "Exklusivismus" und des "Inklusivismus" abhebt, und das durch seine Forderung, alle Religionen als gleichwertige Wege zum Heil anzuerkennen, hervortritt.
Über esoterische Konzepte informiert Werner Höbsch, Referent für Interreligiösen Dialog im Erzbistum Köln. Im religionsfreien Innenraum des menschlichen Bewusstseins wird ein Zugang zur Mitte der Religion verheißen. Die individualistischen Konzepte sind unter entkonfessionalisierten Gläubigen in der Kirche wie eine Art Volksfrömmigkeit verbreitet.
Hans Gasper, Geschäftsführer der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferernz in Bonn, erläutert die Erklärung der Glaubenskongregation "Dominus Jesus", die verbindliche Wegmarkierungen aufstellt. Zentrale Forderungen an die Religionstheologen: der Gottesfrage nicht auszuweichen, das Heilsmysterium Jesus Christus nicht zu relativieren und die Beziehung der Kirche zu den Religionen nicht zu vernachlässigen. Im Anschluss daran geht Albert Lampe, Referent für Religions- und Weltanschauungsfragen des Erzbistums Freiburg, am Fall des Jesuiten Jaques Dupuis auf weitere Verdeutlichungen der Glaubenskongregation ein.
Mit einer ausführlichen kritischen Einzelstudie über die Mystik des Willigis Jäger und seine Lehr- und Seminarangebote, beschließt Alfred Singer, Referent für Weltanschauungs-, Religions- und Sektenfragen der Diözese Würzburg, den Themenkreis."
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(red)
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